Willkommen !
Ikonenwerkstatt
Ikonenmalen
Die Maltechnik
Ikonen 1
Ikonen 2
Ikonen 3
Briefkasten
Zu Fuß nach Rom
 

















Die Lage


Die Ikonenwerkstatt St. Lukas liegt im Ortsteil Falkau, der Gemeinde Feldberg, die sich etwa östlich unter dem höchsten Berg des Schwarzwaldes, dem Feldberg (1495 m), auf den umliegenden Hängen und Hochtälern verteilt. 
 
Die Adresse ist:
 
Ikonenwerkstatt St. Lukas
bei Diakon Alexander Rich
Haslachstrasse  28
79868 Feldberg – Falkau
Telefon: 07655 – 933 844

Im Dachgeschoss meiner Wohnung,  befindet sich ein schöner Raum, in dem sich meine Ikonenwerkstatt St. Lukas befindet.  Sie ist eine ganz kleine -, eigentlich eher eine ganz winzige Werkstatt. Aber Sie enthält alles, was ich für die Arbeit brauche. 

Da sind Schränke und Regale mit allen wichtigen Malmaterialien, die sich mit der Zeit angesammelt haben: Holzbretter und Kreiden, Farbpigmente, Töpfchen, Näpfchen und Gläschen, Goldblättchen, Goldpulver und Mixtionöl, Pinsel, Bleistift, Zirkel und Lineale, Eiemulsion, Spiritus, Terpentin, Leinölfirnis und Dammarharz und dergleichen mehr.

Da sind auch viele Fachbücher, die mich bei meiner Arbeit begleiten. Angefangen von theologischen Aussagen zu den Inhalten der Ikonen, Bibel und Gebetbüchern zur geistlichen Vorbereitung,  bis hin zu Bildbänden mit wunderbaren Ikonenbeschreibungen und „Werkbüchern“ mit denen ich mir bei technischen Fragen behelfe.

Mein Arbeitsplatz befindet sich unter einem Nordfenster. Meist sieht er ein wenig unaufgeräumt aus. Aber es ist ja gerade gut, dass ich alles so stehen und liegen lassen kann, damit ich zu einer anderen Zeit direkt weiter arbeiten kann. Es gefällt mir sehr dort zu „arbeiten“.

Der hl. Lukas
ist der Schutzpatron meiner Werkstatt


Ich habe meine Werkstatt unter den Schutz und Segen des heiligen Evangelisten Lukas gestellt.
Er gilt als „Maler“ unter den vier Evangelisten, weil er sein Evangelium sehr „anschaulich“ verfasst hat. Die eindrucksvoll gestalteten „Textbilder“ der Geburt Jesu im Stall, der Engel über Betlehems Fluren, des leibhaftigen Erscheinens der „Geist-Taube“ bei der Taufe Jesu im Jordan, des stärkenden Engels im Garten Getsemani, der Himmelfahrt Jesu und der Geistsendung am Pfingsttag, das alles sind „Bilder“ die wir ihm verdanken, und die allen interessierten Christen stets gegenwärtig sind.

Er  gilt in der Tradition der Ikonenmaler auch als der erste Ikonenmaler. Der Legende nach soll er unsere liebe Gottesmutter Maria mit ihrem Gotteskind, gemalt haben.
Das kann zwar nicht sein, aber es ist ein schöner Gedanke, die eigene Arbeit an einer gemalten Ikone, einem so „bildreich“ schreibenden, Evangelisten anzuvertrauen. Nicht umsonst sprechen viele Ikonenmaler davon, dass sie Ikonen „schreiben“.  Der hl. Lukas hat sein Evangelium mit Worten „gemalt“. Ich versuche das Evangelium mit Farben zu „schreiben“.





















Dies ist meine „Werkstattkatze“. Sie heißt Mimmi und neigt dazu immer dann unbedingt auf dem Schoß sitzen zu wollen, wenn ich es gerade am wenigsten brauchen kann. Obwohl sie ein wirklich liebes Tierchen ist, hat sie doch auch schon manchen Schaden in der Werkstatt angerichtet. Manchmal weiss ich nicht ob ich eigentlich meine Katze in der Werkstatt ertrage, oder ob sie es ist, die mich freundlicher Weise „ihre“ Werkstatt benutzen lässt.


Der Ikonenmaler


Ich bin Alexander Rich und bin 1945 in Freiburg im Breisgau geboren. Von ganzem Herzen bin ich meiner Südbadischen Heimat, besonders der Stadt Freiburg und dem Schwarzwald verbunden.

Bereits in meiner Jugendzeit begann ich mich intensiver für religiöse Themen und für meinen Glauben zu interessieren. Ich bin geistig, mit einem gewissen Hang zur Ökumene, ganz und gar in der römisch katholischen Kirche beheimatet.  

Meine Sturm -, Drang – und Studienjahre verbrachte ich in Fulda, Aachen und Köln.
Seit 1977 bin ich wieder in meiner badischen Heimat, im Dienst der Erzdiözese Freiburg.

Nach meiner Weihe zum Ständigen Diakon versah ich den Seelsorgedienst bis zu meinem Eintritt in den Ruhestand zunächst in Küssaberg am Hochrhein,  dann in Sulz bei Lahr und dann im Hochschwarzwald.

lkonen haben mich schon von jeher stark angezogen. Wenn ich irgendwo lkonen anschauen konnte, war ich schon immer bereit, auch relativ weite Wege zu gehen.

So hatte ich als etwa 19 jähriger junger Mann einmal, als in Freiburg in einer Buchhandlung einige Ikonen ausgestellt waren, fast tägliche Fahrradfahrten in die Innenstadt auf mich genommen, um immer wieder diese Bilder anschauen zu können. Schon früh habe ich mich insofern natürlich auch mit der orthodoxen Theologie beschäftigt.

Mit ihrer Schönheit und tiefen Ausstrahlungskraft ziehen die lkonen aber Betrachter und Beter aus allen christlichen Konfessionen und Kirchen in ihren Bann.



In einer lkonenmaler- gruppe haben sich schweizer-, österreichische - und deutsche Frauen und Männer um den Ikonenmaler, Kunsthistoriker, und katholischen und orthodoxen Theologen Karl Abraham Selig geschart.

1989 hatte ich das Glück an einem seiner Ikonenseminare teilnehmen zu können.

Seither bin ich dieser Gruppe an den verschiedensten Orten, wie Heiligkreuztal, Riedlingen/Donau, Sasbach bei Achern, Heiligenbronn, Reute u.a. treu geblieben. Karl Abraham Selig und seine Gruppe haben mich begleitet und gefördert und sehr gut ausgebildet. Mittlerweile konnte ich viele sehr schöne Ikonen malen und damit vielen Menschen eine Freude bereiten.

Wenn Sie an einem seiner Seminare teilnehmen wollen, erfahren Sie die Kurstermine, indem Sie auf seinen unterstrichenen Namenszug klicken.


Ausstellungen und  Presse


Immer wieder wieder gibt es Leute,  die mich bitten, Ihnen doch einmal meine Ikonen zu zeigen. Dies führt dann jeweils zu Ausstellungen.  Etwa bei örtlichen Bildungswerken, Gemeinden oder kulturell tätigen Verbänden. Auch wenn dies immer mit sehr viel Arbeit verbunden ist, bin ich doch gerne dazu bereit. Es freut mich, wenn auch andere Menschen sich von der Botschaft der Ikonen anstecken lassen.


Ebenso interessieren sich ab und zu einmal Zeitungen für meine Arbeit. Dann gebe ich gerne Auskunft.

Ich bin dann aber froh, wenn ich mich in dem, was ich hinterher tatsächlich in den Zeitungen lese, auch wieder finden kann.




Ikonenmalen für öffentliche Räume

Hin und wieder darf ich auch eine Ikone für eine Kirche oder eine Kapelle, für ein Kloster, einen Gemeindesaal oder ein Besprechungs-zimmer malen. Darüber freue ich mich besonders. Da kommen viele Menschen hin, denen die Ikone zum Segen werden kann.

Aber auch für private Räume, etwa für das "schöne Eck", einer christlichen Wohnung male ich gerne und wünsche dem Beter oder dem Betrachter ebenfalls Gottes reichen Segen.


Gerne lade ich Sie ein, eine Woche lang bei mir das Ikonenmalen zu erlernen. Sie malen in meiner kleinen Werkstatt und wohnen in einem naheliegenden, preiswerten Gasthaus.

Zwei Malplätze kann ich zur Verfügung stellen. Fürchten Sie sich nicht. Bis jetzt hat das noch jeder geschafft, wenn er es nur wollte. Fragen Sie mich doch einfach einmal an.

 
Top